Aromatherapie mithilfe von Duftlampen

Montag, 24. August 2015

Aromatherapie mithilfe von Duftlampen

In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die möglichen Anwendungsmöglichkeiten der Aromatherapie mithilfe einer Duftlampe. Wie verwendet man die ätherischen Öle richtig, welche Dosierung sollte eingehalten werden und wie wirken die einzelnen Öle?

Allgemeine Informationen zur Aromatherapie, wie sie entstand, was Aromatherapie eigentlich ist, etc. finden Sie unter folgenden Link.

Hinweis: Da es sich bei ätherischen Ölen um hochkonzentrierte Stoffe handelt, gilt das Prinzip “Weniger ist mehr”. Bei einem Zuviel kann nämlich eine gegenteilige, negative Wirkung auftreten. Im Zweifel sollte also besser etwas weniger verwendet werden.

Anwendung der Aromatherapie mittels Duftlampe

Ätherische Öle entfalten ihre Wirkung stark über die Atmungsorgane und den Geruchssinn. Die Wirkstoffe der Öle gelangen über die Lunge sehr schnell ins Blut. Von dort werden sie zu den einzelnen Organen bzw. Körperstellen transportiert. So können sie ihre Wirkungen auf den ganzen Körper entfalten.

Durch die Geruchsrezeptoren nehmen ätherische Öle auch direkten Einfluss auf das Gehirn. Hier werden vor allem die Regionen stimuliert, die für Gefühle und Empfindungen zuständig sind. Deshalb wirken sich die richtigen Düfte auch positiv auf die Stimmung aus.

Wichtig ist bei Duftlampen, dass immer genug Wasser verwendet wird. Werden ätherische Öle nämlich auf über 40 Grad Celsius erhitzt, geht die Wirkung der darin enthaltenen Aromen verloren.

Für verschiedene Wirkungen sollten jeweils verschiedene Öle eingesetzt werden.

  • Als Schutz vor Insekten können sie je 3 Tropfen Nelke, Geranium und Teebaum oder 3-4 Tropfen Limette, Bergamotte oder Limonengras verwenden.

  • Zur Steigerung der Konzentration eignen sich je 3 Tropfen Basilikum, Eukalyptus und Zitrone oder je 3 Tropfen Rosmarin, Eisenkraut und Latschenkiefer.

  • Wollen Sie sich dagegen entspannen, verwenden Sie am besten je 2-3 Tropfen Bay, Blutorange und Ylang Ylang.

  • Zur Unterstützung der Atmung verwenden Sie je 3 Tropfen Lärche, Teder, Thymian und Zirbelkiefer.

  • Gegen Nervosität helfen je 2 Tropfen Douglasfichte, Lavendel und Perubalsam.

  • Gegen Angst können jeweils 2-3 Tropfen Blutorange, Rosenholz oder Weihrauch verwendet werden.

  • Gegen Angst bei Kindern bieten sich je drei Tropfen Mandarine, Orange und Clementine an.

  • Jeweils 3 Tropfen Eukalyptus, Teebaum, Weißtanne und Fichtennadel eignen sich hervorragend bei Erkältungen. Hier wirken auch je 2-3 Tropfen Schafgarbe, Lavendel, Rosenholz und Fenchel (süß) sehr gut.

  • Leiden Sie unter Alpträumen, verwenden Sie je 2 Tropfen Vanille, Lavendel und Weißtanne.

  • Gegen Depressionen können je 2-3 Tropfen Rosengeranie, Bergamotte, Petitgrain und Litsea helfen.

  • Möchten Sie abschließend ein hervorragendes Klima schaffen, in dem es sich gut meditieren lässt, verwenden Sie entweder je 1-2 Tropfen Rose und Myrte, je 3 Tropfen Zeder und Weihrauch oder je 3 Tropfen Sandelholz, Myrrhe und Weißtanne.