Über CBD in Kosmetikprodukten

Montag, 06. April 2020

Über CBD in Kosmetikprodukten

Hier erfahren Sie alles, was Sie über den Wirkstoff CBD in puncto Hautpflege wissen müssen.

Hanfprodukte und speziell Produkte mit dem Cannabinoid CBD erleben seit einiger Zeit einen extremen Boom. Mittlerweile gibt es auch viele Kosmetikprodukte, die diesen Inhaltsstoff enthalten und das beworbene Potenzial von CBD macht immer mehr KundInnen neugierig. Der neueste Trend ist nun Biokosmetik mit CBD. Schauen wir uns das ein wenig genauer an.

CBD – was ist das eigentlich?

Während Hanf schon seit Jahrtausenden als Nutz- und auch als Heilpflanze verwendet wird, ist der Trend um den Inhaltsstoff CBD erst ein paar Jahre alt. Es handelt sich beim so genannten Cannabidiol um eines von mehreren Dutzend Cannabinoiden, die ganz natürlich in der Hanfpflanze vorkommen. Im Gegensatz zum berauschenden Cannabinoid THC hat CBD keinerlei solche Wirkungen, weshalb es in der EU und ihren Mitgliedsländern legal ist. Es ist zwar weder als Medikament noch als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen, darf aber trotzdem verkauft werden, wenn der THC-Gehalt unter 0,3 % liegt. Gewonnen wird CBD durch einen aufwändigen Extraktionsprozess aus Nutzhanfsorten, die in der EU zugelassen sind, weil sie praktisch kein THC produzieren.

CBD für die Hautpflege

Kosmetische Produkte mit Hanf bzw. CBD gibt es mittlerweile schon seit mehreren Jahren. Neben natürlich aus der Hanfpflanze gewonnen CBD wird mittlerweile auch häufig synthetisch hergestelltes CBD verwendet. Letzteres hat den Vorteil, dass es besonders rein bzw. hypoallergen ist.

CBD ist sowohl wirkkosmetisch, also für die äußerliche Anwendung, als auch nutrikosmetisch, durch die Einnahme von Mikronährstoffen, einsetzbar. Nutrikosmetisch kann CBD das Immunsystem der Haut unterstützen und so Hautirritationen von innen entgegenwirken.

Äußerlich angewandt kommen die antientzündlichen Eigenschaften zum Tragen. Vor allem in Kombination mit verschiedenen anderen, altbewährten pflanzlichen Inhaltsstoffen entfaltet sich das volle Pflegepotential. Je nach komplementären Inhaltsstoffen verändert sich auch jeweils die Wirkung ein wenig. Gute Kombinationen mit CBD ergeben bspw. Traubenextrakte, Aloe Vera oder auch Ringelblume.

Wirkungen auf die Haut

Die häufigsten Wirkungen, die CBD hinsichtlich der Hautpflege nachgesagt werden, sind:

  • entzündungshemmende Eigenschaften
  • Förderung der natürlichen Regeneration der Haut
  • Linderung von Juckreiz
  • Wiederherstellung der natürlichen Hautbarriere

Ein weiterer Grund dafür ist auch, dass Hanfsamenöl viele ungesättigte, essentielle Fettsäuren enthält. Diese binden sehr viel Wasser, wodurch die Haut mit Feuchtigkeit versorgt wird und kleine Fältchen glättet. Da auch die natürliche Hautbarriere aufrecht erhalten wird und so Hanfprodukte insgesamt gut vor trockener Haut schützen, sind sie auch hinsichtlich der Anti-Aging-Pflege interessant.

Das CBD im Hanfsamenöl regt die Zellerneuerung an, stoppt Inflamm-Aging-Prozesse und stärkt das Immunsystem der Haut. Erste Studien deuten darauf hin, dass CBD auch ein wirksames Mittel bei verschiedenen Hauterkrankungen, wie z. B. bei Akne, Schuppenflechte oder Neurodermitis ist, weil es eben unter anderem stark entzündungshemmend wirkt.

Fazit

Hanf- und CBD können in kosmetischen Produkten zu einem nachhaltig erfrischteren, schöneren Hautbild beitragen sowie irritierte Haut beruhigen. Wichtig ist jedoch, nur Produkte zu verwenden, die keine sonstigen problematischen Inhaltsstoffe wie bspw. Silikone, Sulfate oder Ähnliches verwenden, denn auch diese können die Haut reizen.