beauty Blog - Ecco Verde 2018-01-19T18:00:09+01:00 Zend_Feed_Writer https://www.ecco-verde.at/ Ecco Verde office@ecco-verde.com https://www.ecco-verde.at/ <![CDATA[Color-Correcting – Hautkorrekturen mit Make-up]]> 2018-01-16T00:00:00+01:00 2018-01-16T00:00:00+01:00 https://www.ecco-verde.at/info/beauty-blog/color-correcting-hautkorrekturen-mit-make-up Ecco Verde office@ecco-verde.com https://www.ecco-verde.at/ Kein Mensch hat makellose Haut oder einen perfekten Teint. Kleine Hautunreinheiten, Pickel, Augenringe und Co. kommen einfach vor — aber wäre es nicht wunderbar, wenn wir diese kleinen Makel einfach verschwinden lassen könnten? Die gute Nachricht ist, dass das wirklich geht und zwar mit einem gefinkelten Trick, dem Color-Correcting. Dabei handelt es sich um eine Make-up-Technik, die auf den Prinzipien der Farbenlehre basiert. Die Idee ist dabei denkbar simpel: Komplementärfarben, also solche, die sich im Farbkreis gegenüberstehen, heben sich auf, wenn sie kombiniert werden. Rot neutralisiert also grün, gelb hebt blau auf. Eine Farbe wird beim Color-Correcting mit ihrer Komplementärfarbe ausgeglichen. So können Rötungen, fahler Teint, Augenringe und vieles mehr hervorragend neutralisiert werden. Vorgehensweise Color-Correcting wird immer nach der Tagespflege angewandt. Das Wichtigste dabei ist, dass man alle Farben perfekt miteinander verblendet. Es geht schließlich darum, die bunten Farbtöne mit der Haut verschmelzen zu lassen. Sie sollen nicht als einzelne Farben sichtbar sein. Deshalb sind harte Linien zu vermeiden. Das heißt auch, dass man cremige Texturen zuerst mit einem Pinsel oder Appikator aufträgt und dann mit einem kleinen Schwamm gut einarbeitet. Nach einer kurzen Einwirkzeit macht man dann ganz normal mit Foundation oder Make-up und Co. weiter. Vier Grundtöne Für das Color-Correcting werden vier Farben eingesetzt: Grün, Gelb, Lila und Pfirsich. Diese vier bilden die Grundtöne; mehr braucht man nicht. Schauen wir uns die vier Farben etwas genauer an: Grün ist die Komplementärfarbe zu Rot, weshalb ein grünstichiger Concealer am besten bei Rötungen, kleinen Pickeln, roten Äderchen ... eingesetzt wird. Bei großflächigen Rötungen ist ein grüner Primer besser als ein Concealer. Gelb neutralisiert Blau und Violett. Damit kaschiert man also am besten dunkle Augenschatten und einen fahlen Teint. Wichtig ist dabei, die Komplementärfarbe nur auf den tatsächlich dunklen Stellen anzuwenden. Bei einem generell eher bläulichen Hautunterton empfiehlt sich eine Foundation mit Gelbstich. Bei sehr heller Haut ist ein hellgelber Ton, bei eher dunklerer Haut eine Foundation mit stärkerem Orangeanteil empfehlenswert. Lila hilft sowohl bei Pigmentflecken als auch bei Augenschatten. Diese Farbe eignet sich optimal, um müde, leicht gelbstichige Haut wieder zum Strahlen zu bringen. Ist man gestresst oder gesundheitlich angeschlagen, vollbringt Lila als Basis unter dem Make-up kleine Teintwunder. Pfirsich wirkt, wie auch Rosé, wie eine Frischekur für müde Haut. Diese Farben bringen bei heller Haut auch die Augenpartie zum Strahlen. Ebenso können mit diesen beiden Farben Pigmentflecken bzw. bläuliche oder grünliche Stellen kaschiert werden. Unterschiedliche Darreichungsformen Natürlich gibt es für diese Farben verschiedenen Darreichungsformen. Darunter sind z. B.: Farbstifte Farbpaletten Kompaktpuder (die oft auch gleich mehrere Komplementärfarben vereinen) cremige Produkte ... Welches Produkt man auch verwendet, wichtig ist, dass man es gezielt auf die Problemstellen aufträgt, denn nur so können sie ihre neutralisierende Wirkung entfalten. Z. B. haben cremige Produkte eine starke Deckkraft. Sie eignen sich hervorragend, um punktuell Makel zu korrigieren. Für großflächige Korrekturen ist ein Kombiprodukt am besten. <![CDATA[Hands on Veggies: Neue Marke auf Ecco Verde ]]> 2017-12-12T00:00:00+01:00 2017-12-12T00:00:00+01:00 https://www.ecco-verde.at/info/beauty-blog/hands-on-veggies-neue-marke-auf-ecco-verde Ecco Verde office@ecco-verde.com https://www.ecco-verde.at/ Die Marke Hands on Veggies gibt es seit kurzem neu bei Ecco Verde. Das Besondere daran: es werden die wertvollen Inhaltsstoffe verschiedener Gemüsesorten genutzt. Vom Gemüsegarten ins Badezimmer Hands on Veggies ist ein neues Bio-Kosmetiklabel aus Österreich, das sich ganz auf den Gemüsegarten fokussiert. Die Marke nutzt nämlich die wertvollen Inhaltsstoffe von Gemüsesorten wie Grünkohl, Kürbis, Karotten oder Artischoken und kreiert daraus wirkungsvolle Pflegeprodukte. Dabei wird ein ganzheitlich nachhaltiger Ansatz verfolgt, der alle Bereiche beeinflusst. Innovative Inhaltsstoffe Für die Produkte von Hands on Veggies wurde eigens eine mehrstufige, rein pflanzliche Konservierungsmethode entwickelt, die auf die nähr- und wirkstoffreichen gemüsebasierten Formulierungen abgestimmt ist. Die Haltbarkeit der Produkte stellt eine Reihe antioxidativer und antimikrobieller pflanzlicher Fermente und Extrakte sicher. Dem nicht genug, werden viele Wirkstoffe durch den Prozess der Fermentation erst zugänglich gemacht, wodurch die Fermente den Produkten auch noch zusätzliche Pflegewirkung verleihen. Für die Waschkraft der Shampoos und Duschgels sorgen hautfreundliche und milde Kokos- und Zuckertenside. Die Produkte sind also frei von: Sulfaten synthetischen Konservierungsmitteln künstlichen Duftstoffen Silikonen Mikroplastik Parabenen Bio – innen und außen Nachhaltigkeit ist den Machern von Hands on Veggies wichtig. Deshalb wird nicht nur darauf geachtet, dass die Inhaltsstoffe biologisch, rein pflanzlich, vegan und tierversuchsfrei sind. Auch die Verpackungen sind rein pflanzlich. Die Tuben bestehen aus biobasiertem Kunststoff, der aus Abfällen, die in der Zuckerindustrie anfallen, hergestellt wird. So wird auch viel CO2 eingespart. Eine Tonne des biobasierten Kunststoffs sorgt für die Neutralisierung von 3,09 Tonnen CO2. Hervorstechendes Design Zu guter Letzt muss noch auf das außergewöhnliche Design hingewiesen werden. Dieses wurde in enger Zusammenarbeit mit einem Kreativstudio und einer Künstlerin entworfen. Die Gemüsebilder auf den Tuben stellen somit den Nachdruck echter Gemälde dar. Das Sortiment von Hands on Veggies umfasst momentan Shampoos für unterschiedliche Haartypen, duftende Duschgels und Body Mousse. Hier geht es zu den Produkten. Und hier geht's zur offiziellen Website, wo man weitere Infos zur Marke findet. <![CDATA[Layering: nur das Beste für die Haut]]> 2017-12-04T00:00:00+01:00 2017-12-04T00:00:00+01:00 https://www.ecco-verde.at/info/beauty-blog/layering-nur-das-beste-fuer-die-haut Ecco Verde office@ecco-verde.com https://www.ecco-verde.at/ Das Layering-System wurde in Asien entwickelt, genauer gesagt in Japan. Ziel dabei war die bestmögliche Versorgung der Haut mit allem, was sie täglich benötigt. Von Japan aus hat sich dieses wirksame System ausgebreitet und mittlerweile wird es auch in Europa immer beliebter. Was steckt aber hinter diesem Begriff? Was ist Layering? Beim Layering besteht die Hautpflege nicht nur aus einer Creme, sondern je nach Bedarf aus verschiedenen Pflegeprodukten, die jeweils eine bestimmte Funktion erfüllen. Diese einzelnen Produkte werden nacheinander in einer bestimmten Reihenfolge angewandt und aufgetragen. Dabei spielt die Kombination eine wichtige Rolle. Die Produkte werden aufeinander abgestimmt und so kombiniert, dass sie sich optimal bei der Wirkung ergänzen. Dann ist Layering mehr, als nur die Summe seiner Teile. Welche Vorteile bietet Layering? Dieses System hat viele Vorteile: Kleine Mengen: Da man verschiedene Pflegeprodukte verwendet, benötigt man jeweils nur sehr kleine Mengen. Große Wirkung: Sobald man die richtige Produktkombination für die eigenen Hautbedürfnisse einmal gefunden hat, entfaltet sich die optimale Wirkung des Layering-Systems noch besser. Umfassende Pflege: Eine einzige Universalcreme kann nie so gut sein, wie einzelne Produkte, die für einen spezifischen Zweck entwickelt wurden. Da beim Layering mehrere dieser speziellen Produkte kombiniert werden, hat man die umfassendste und nachhaltigste Pflege für die Haut, die möglich ist. Wie funktioniert Layering? Das Grundprinzip ist relativ einfach. Ein Produkt nach dem anderen wird langsam in die Haut „eingearbeitet“. Erst, wenn es ganz eingezogen ist, wird das nächste Produkt verwendet. Wichtig dabei ist, dass die Wirkstoffe der einzelnen Produkte aufeinander abgestimmt sind und auch die Produkte selbst zueinander passen. Eine fettlösliche Creme verträgt sich z. B. nicht mit einer hydrophilen Lotion. Da kommt es schnell zu krümeligen Resten, Schlieren & Co. Damit das nicht passiert, sollten die einzelnen Produkte miteinander harmonieren. Diese müssen aber nicht alle von einem Hersteller stammen. Dennoch ist es gerade für Anfänger gut, wenn sie mit einer Layering-Linie von einer Marke starten. Weil die Produkte sicher zueinander passen, spart man so am Anfang Geld. Welche Reihenfolge wird beim Layering angewandt? Layering besteht aus vier Phasen: Reinigung — Zunächst wird das Gesicht gereinigt mit einem sanften, zum Hauttyp passenden Produkt. Toning — Beim Toning werden etwaige Seifenreste von der Reinigung und Kalk entfernt. Das geschieht mit Hilfe eines Gesichtswassers oder einem alkoholfreiem Tonikum. Das Toning bereitet die Haut für den nächsten Schritt vor. Regeneration — Jetzt geht es ans Eingemachte was die Wirkstoffe betrifft. Gesichtsseren und eigene Augengels versorgen die Haut mit allen Wirkstoffen, die sie benötigt. Tuning — In der letzten Phase wird noch eine Tages- bzw. Nachtcreme aufgetragen oder ein Gesichtsöl angewandt. Zusätzlich bietet sich noch ein bis zwei Mal wöchentlich die Anwendung eines Peelings und einer Maske an. WICHTIG: Man muss bei jeder Phase warten, bis alles gut eingezogen ist. Erst dann geht man zur nächsten Phase über. Für eine perfekte Layering-Pflege braucht es die richtigen Produkte. Deshalb empfehlen wir von Ecco Verde folgende Marken: Whamisa – Mit den Produkten von Whamisa können Sie sich die optimalen Produkte für Ihre Haut selbst aussuchen und zu einem Layering System zusammenstellen. Pure Skin Food – Auch bei Pure Skin Food können Sie einzelne Produkte kaufen, es gibt aber auch schon fertige Layering-Pflegesystem-Sets für unterschiedliche Hauttypen. Falls Sie sich noch genauer für Layering interessieren, geht es hier noch zu einer konkreten Anleitung mit Bildern, wie man die Layering-Produkte von Pure Skin Food optimal anwendet. <![CDATA[Ätherische Öle in DIY-Kosmetik]]> 2017-11-13T00:00:00+01:00 2017-11-13T00:00:00+01:00 https://www.ecco-verde.at/info/beauty-blog/aetherische-oele-diy-kosmetik Ecco Verde office@ecco-verde.com https://www.ecco-verde.at/ Ätherische Öle finden nicht nur als Düfte Verwendung. Die sehr wirksamen Essenzen können auch in der Kosmetik eingesetzt werden, wo sie die Haut mit wertvollen Nährstoffen versorgen. Aber Vorsicht: ätherische Öle sollte man niemals pur auf die Haut auftragen. Warum ätherische Öle in Kosmetika verwenden? Ätherische Öle werden vor allem in der Naturkosmetik verwendet, weil sie entzündungshemmende, antibakterielle und antivirale Eigenschaften haben. Sie sind also ein vollkommen natürliches Konservierungsmittel. Daneben wirken sie sich auch auf vielfältige Weise positiv auf den menschlichen Organismus aus. Wenn Sie selbst Kosmetik herstellen möchten und dafür auf ätherische Öle zurückgreifen, sollten Sie unbedingt auf die Qualität achten. Nur vollkommen reine ätherische Öle haben die eben beschriebenen Wirkungen. Bei der Verwendung von ätherischen Ölen für Kosmetika muss man vorsichtig sein. Die Öle reizen die Haut und es kann sogar zu Allergien kommen. Wie wirken ätherische Öle? Ätherische Öle sind hochwirksame Substanzen, die immer mit Bedacht eingesetzt werden sollten. Es gibt viele verschiedene Öle mit unterschiedlichen Wirkungen: Der Duft der Öle wirkt auf das limbische System im Gehirn, in dem z. B. Gefühle verarbeitet werden. Deshalb wirken einige Öle auch stimmungsaufhellend. Einzelne Moleküle gelangen über die Haut in die Blutbahn, wo sie sich in die Zellmembrane integrieren und so in körpereigene Prozesse eingreifen. So können diese Moleküle etwa die Neubildung von Zellen oder Stoffwechselprozesse fördern. Anwendungstipps bei DIY-Kosmetik Lassen Sie ätherische Öle niemals in direkten Kontakt mit Schleimhäuten oder Augen kommen. Auch das Auftragen des puren Öls auf die Haut sollte vermieden werden. Arbeiten Sie also immer mit Handschuhen und Schutzbrille. Die Konzentration von ätherischen Ölen in Cremes sollte 0,5 Prozent nicht überschreiten. Bei bestimmten Menschen kann es zu starken Reaktionen kommen. Folgende Personengruppen sollten auf die Verwendung von ätherischen Ölen verzichten: Allergiker Epileptiker Schwangere Babies und Kinder ältere und/oder geschwächte Personen Personen mit Bluthochdruck Will man ätherische Öle verwenden, sollte man immer Absprache mit dem Hausarzt halten — egal, ob man in eine Risikogruppe fällt oder nicht. Welche Öle eignen sich wofür? Hier finden Sie eine (nicht vollständige) Auflistung von ätherischen Ölen, die im Allgemeinen als gut verträglich gelten und nur geringes Irritationspotential haben. Dennoch sind individuell allergische Reaktionen möglich. Bitte fragen Sie deshalb zuerst immer bei einem Arzt oder beim Hersteller nach, bevor Sie ätherische Öle in Kosmetikprodukten verwenden. Einsatzgebiet geeignete Öle normale Haut Lavendel Rose Rosengeranie fettige Haut und Mischhaut Cistrose Myrte Rosengeranie Vetiver unreine Haut & Akne Manuka Myrrhe Myrte Rosenholz Teebaum trockene oder reife Haut Karottensamen Linaloe Rose Rosengeranie Rosenholz Vetiver Weihrauch Ylang-Ylang gereizte Haut Benzoe Siam Immortelle Manuka Patchouli Rosengeranie Schafgarbe Cellulite Blutorange Niaouli Palmarosa Rosmarin Sandelholz Wacholder Zypresse <![CDATA[Hydrolate: sanfte Verwandte der ätherischen Öle]]> 2017-10-30T00:00:00+01:00 2017-10-30T00:00:00+01:00 https://www.ecco-verde.at/info/beauty-blog/hydrolate-sanfte-verwandte-der-aetherischen-oele Ecco Verde office@ecco-verde.com https://www.ecco-verde.at/ Hydrolate, auch Blütenwässer genannt, sind nur wenigen Menschen ein Begriff — zu unrecht. Sie sind genauso wirksam wie die mit ihnen verwandten ätherischen Öle. Was ist ein Hydrolat? Ein Hydrolat entsteht bei der Gewinnung von ätherischen Ölen durch Wasserdampfdestillation. Bei diesem Prozess werden alle fettlöslichen und auch die leicht flüchtigen Inhaltsstoffe der Pflanze im Öl konzentriert. Pflanzen enthalten aber auch viele wasserlösliche Bestandteile, die sich im destilliertem Wasser, also im Hydrolat, sammeln. Warum sind Hydrolate nicht bekannter? Früher wurden Hydrolate als Abfallprodukt angesehen, das bei der Herstellung der wertvollen ätherischen Öle anfällt. Heute weiß man jedoch, dass Hydrolate ähnliche Wirkungen entfalten wie die jeweiligen ätherischen Öle. Wie wirken Hydrolate? Diese Blütenwässer sind genauso wirksam wie ihre öligen Verwandten, sie wirken aber viel sanfter. Dadurch eignen sie sich perfekt für empfindliche Menschen, Babies und Schwangere. Auch für langfristige Kuranwendungen sind sie perfekt geeignet. Was muss man beim Kauf von Hydrolaten beachten? Oberstes Gebot beim Kauf von Blütenwässern ist die Qualität. Kaufen Sie Produkte nur von Herstellern, denen sie vertrauen. Bei der Lagerung ist es wichtig, die Hydrolate kühl und dunkel bei konstanter Temperatur zu lagern. Weil es sich bei diesen Produkten um wässrige Lösungen handelt, sind sie nämlich anfälliger für Keime als ätherische Öle. Kaufen Sie am besten Produkte mit Sprühkopf, denn dadurch gelangt weniger Sauerstoff in die Flasche. Warum ist mein Hydrolat milchig? Ist es verdorben? Es gibt sowohl klare als auch milchige Hydrolate. Das hat nichts damit zu tun, ob ein Hydrolat noch gut ist oder nicht, sondern mit der Produktion. Milchige Hydrolate sind konzentrierter, es befinden sich also mehr Wirkstoffe darin. Es ist ein Qualitätsmerkmal, wenn ein Hydrolat milchig-trüb ist. Wofür kann man Hydrolate anwenden? Hydrolate sind vielfältig einsetzbar. Hier sind ein paar Anwendungsideen: Kompressen: Bei Entzündungen, Sportverletzungen, Sonnenbrand oder kleineren Wunden können Blütenwässer hervorragend als kühlende Auflagen verwendet werden. Inhalation: Bei Bronchitis können bestimmte Hydrolate inhaliert werden. Einnahme: Zur Kuranwendung eignen sich Hydrolate auch zum Einnehmen. Sie müssen dafür aber zuerst im richtigen Verhältnis mit Wasser verdünnt werden. Aromatisierung von Speisen: Hydrolate duften wunderbar und können Speisen so das gewisse Etwas verleihen. Raumbeduftung: Hydrolate können wie auch ätherische Öle in Duftlampen verwendet werden. Daneben können Blütenwässer auch noch als Gesichts- oder Rasierwasser, aber auch als Zutat von selbstgemachter Kosmetik oder Deos verwendet werden. Auf Ecco Verde haben wir eine große Auswahl an Hydrolaten von verschiedenen namhaften Markenherstellern. Hier sind unsere Empfehlungen: Beruhigende Pflege für irritierte und unreine Haut bietet das CMD Naturkosmetik Hamamelis Hydrolat. Es kühlt, erfrischt und ist perfekt für sensible Haut. Für fettige und unreine Haut empfehlen wir das klärende Rosmarin-Hydrolat von MaterNatura. Bei Rötungen zeigt das MaterNatura Römische-Kamille-Hydrolat gute Wirkung. Es ist für alle Hauttypen, aber vor allem für sensible und trockene Haut geeignet. Bei Akne hilft das klärende und tonisierende Organic Sage Hydrosol von Biopark Cosmetics. Das Biopark Cosmetics Organic Eucalyptus Hydrosol ist nicht nur bei unreiner Haut eine Hilfe, es kann auch als Mundwasser eingesetzt werden. Das Rosenblütenwasser von Farfalla duftet verführerisch. Neben der Hautpflege ist es auch ein wunderbares Naturparfum. Das Farfalla Pfefferminzwasser eignet sich zur Pflege müder Haut, als Kühlung an heißen Sommertagen und für frischen Atem. <![CDATA[Haare waschen — es muss nicht immer Shampoo sein]]> 2017-10-16T00:00:00+02:00 2017-10-16T00:00:00+02:00 https://www.ecco-verde.at/info/beauty-blog/haare-waschen-es-muss-nicht-immer-shampoo-sein Ecco Verde office@ecco-verde.com https://www.ecco-verde.at/ Früher wurden die Haare seltener gewaschen Es ist erst wenige Jahrzehnte her, da wuschen sich die Menschen die Haare ungefähr alle zwei Wochen. Heute dagegen waschen wir uns die Haare oft täglich, doch ist das nicht immer optimal. Häufiges Waschen kann zu einer gereizten und fettigen Kopfhaut, zu Schuppen, brüchigem Haar und sogar Haarausfall führen. Unsere Haare sind geradezu süchtig nach Spülungen, Haarmasken und Ölen. Es geht jetzt nicht darum, alle Haarpflegemittel aus dem Bad zu verbannen, doch es gibt viele Alternativen, die man einmal ausprobieren kann. Ein klassisches Shampoo hat jeder schon einmal verwendet. Wie sieht es aber mit Solid-Shampoo, Haarwaschpulver, Wascherde oder Hausmitteln aus? Backsoda und Apfelessig Wir beginnen mit einem alten Hausmittel. Die Zutaten dafür sind in sehr vielen Haushalten zu finden — Haarpflege aus der Küche, sozusagen. Kopfhaut und Haare werden dafür einfach mit Backsoda, also Natron, gewaschen und danach mit verdünntem Apfelessig gespült. Dieses Hausmittel hat den Vorteil, dass keine überflüssigen Stoffe, wie Silikone, Paraffine oder künstliche Farb- bzw. Duftstoffe enthalten sind. Außerdem ist es extrem preiswert. Natron ist sehr gut hautverträglich, weshalb es auch bei empfindlicher Kopfhaut und Haaren verwendet werden kann. Die Anwendung ist einfach: Man nimmt einfach einen großzügigen Esslöffel Natron und verdünnt es mit einem halben Liter lauwarmen Wasser. Der Apfelessig wird ebenfalls im gleichen Mischverhältnis mit lauwarmen Wasser verdünnt. Die Natronmischung trägt man dann einfach auf die Kopfhaut auf, lässt sie kurz einwirken und dann spült man sie mit der Essigmischung aus. Zu guter Letzt werden die Haare mit Wasser nachgespült. Dieses Hausmittel macht die Haare weich und glänzend. Es dauert aber ein wenig, bis sich die Kopfhaut daran gewöhnt hat. Erst nach vier bis sechs Wochen sind optimale Pflegeergebnisse zu erwarten. Bis dahin können Schuppen entstehen bzw. können die Haare schneller fettig werden. Auch bei gefärbten Haaren muss man vorsichtig sein. Das Natron zieht die Farbe aus den Haaren. Kräuter Haarwaschpulver von Khadi Dieses Pulver schäumt zwar nicht, reinigt die Haare aber dennoch gründlich und das sehr schonend und auf natürliche Weise. Es kann deshalb auch als Babyshampoo eingesetzt werden, denn es kommt gänzlich ohne chemische Stoffe aus und ist sehr mild. Ghassoul Wascherde von TEA Natura Diese vollkommen natürliche Tonerde wird in Marokko abgebaut und dort seit Jahrhunderten zur Körperpflege verwendet. Es handelt sich um ein vollkommen ökologisches Reinigungsmittel für Körper und Haare. Zum Waschen der Haare wird das Tonpulver einfach mit Wasser zu einer Paste angerührt. Das Fett wird von Haaren und Kopfhaut entfernt und die Haare werden seidig, glänzend und geschmeidig. Haarseife von FLOW Dieses feste Shampoo ist frei von Mineralölen sowie synthetischen Konservierungs-, Duft- und Farbstoffen. Es kommt auch ohne Kunststoffverpackung aus und ist deshalb sehr umweltfreundlich. Die Umstellung dauert einige Waschgänge, danach glänzen die Haare schön, haben mehr Volumen und sind kräftiger. Angewandt wird die Seife, indem man sie nass macht, die nassen Haare damit reibt, sie abspült und den Vorgang noch einmal wiederholt. Sie möchten lieber beim klassischen Shampoo bleiben, aber auf Chemie verzichten? Dann finden Sie hier unsere große Auswahl an natürlichen Shampoos. Schauen Sie jetzt vorbei! <![CDATA[Naturseifen selber machen]]> 2017-09-20T00:00:00+02:00 2017-09-20T00:00:00+02:00 https://www.ecco-verde.at/info/beauty-blog/naturseifen-selber-machen Ecco Verde office@ecco-verde.com https://www.ecco-verde.at/ Wer gerne auf synthetische Zusatzstoffe verzichtet und ganz genau wissen will, was sich in seinen Reinigungsprodukten befindet, für den ist die Herstellung eigener Seife eine echte Alternative. Dann weiß man immer zu 100 %, was drinnen ist. Gute Seife Der Vorteil von selbst gemachter Seife ist, dass wir pflanzliche Öle und Fette in Lebensmittelqualität dafür benutzen können. Höchste Qualität ist also garantiert. Die Öle versorgen die Haut mit der Extraportion Feuchtigkeit und pflegen sie. Selbst gemachte Seifen enthalten noch Glycerin. Bei der industriellen Herstellung wird dieses oft entfernt. Glycerin bindet Wasser und verwandelt unsere Naturseifen in ein hochwertiges Pflegeprodukt. Dazu kommt, dass man bei der Wahl der Duftnote völlig freie Hand hat. Man kann also eine Seife machen, die so duftet, wie man es sich immer schon gewünscht hat. Vorbereitung Ganz wichtig bei der Seifenherstellung ist eine gute Vorbereitung und die Bereitstellung von Schutzkleidung, denn man muss dabei mit Lauge arbeiten. Hier sind ein paar Tipps: Immer trocken und sauber arbeiten. Die Arbeitsflächen sollten also zuerst geputzt werden, bevor man loslegt. Dann kann man sie mit Zeitungspapier auslegen. Fließendes Wasser ist wichtig bei der Seifenherstellung. So kann bei Bedarf schnell abgewaschen werden, sollte etwas schiefgehen. Arbeiten Sie also in einem Raum, in dem es fließendes Wasser gibt. Der Raum, in dem wir die Seife herstellen, sollte unbedingt gut belüftet sein. Die Dämpfe nicht einatmen, die bei der Herstellung entstehen können. Immer alles vorbereiten und wirklich alle Gegenstände, die man benötigt, bereitstellen. Nichts ist schlimmer, als wenn man schon Lauge an den Handschuhen hat und dann etwas vergessen hat. Gute Vorbereitung ist wahnsinnig wichtig. Weil wir mit Lauge arbeiten, brauchen wir Schutzausrüstung. Pflicht sind eine Schutzbrille für die Augen und dicke Handschuhe, die laugenbeständig sind. Auch ein Mundschutz ist eine gute Idee sowie eine Schürze, damit wir unsere Kleidung nicht ruinieren. Zur Sicherheit kann man eine Flasche Essig bereitstellen, um die Lauge zu neutralisieren, sollte wirklich etwas passieren. Behälter, Hilfsmittel und Arbeitsfläche dürfen nicht aus Aluminium sein, weil die Lauge dieses Metall zerstört. Am besten sind Plastik und Edelstahl. Grundausrüstung Alle, die ihre Seife selbst herstellen, arbeiten ein bisschen anders und verwenden auch unterschiedliche Hilfsmittel. Deshalb haben wir eine Liste mit Vorschlägen zusammengestellt. Neben ausreichender Schutzausrüstung benötigt man: einen Topf mit 4-5 Litern Fassungsvermögen einen kleinen Topf eine Kochlöffel einen Mixer Formen aus Plastik, Silikon oder Metall. (Wichtig: Wenn Metallformen verwendet werden, müssen diese mit Frischhaltefolie ausgelegt werden. Sonst reagiert die Lauge mit dem Metall und die Seife ist für den Müll.) Plastikgefäße eine Küchenwaage einen Schöpflöffel Seifenthermometer Wichtig: Alle Dinge, die fürs Verseifen verwendet werden, dürfen danach nicht mehr zum Kochen oder Backen verwendet werden. Falls Sie jetzt noch unsicher sind, ob Sie wirklich selbst Seife herstellen können, empfehlen wir Ihnen den DIY-Kit “Saponificazione” von La Saponaria. Auf der Seite dieses Produkte finden Sie auch weiterführende Infos wie z. B. eine Anleitung zur Seifenherstellung bzw. ein paar Rezepte. Rezepte Jetzt möchten wir Ihnen noch zwei einfache Rezepte vorstellen, mit denen Sie starten können. Olivenölseife Hier haben wir eine sehr einfach herzustellende Seife, die ohne Aufwand herzustellen ist. Zutaten: 500 g Olivenöl 64 g NaOH 150 g Wasser Herstellung: Alle Zutaten miteinander vermischen und die fertige Masse in eine Form füllen. (Wichtig: IMMER das NaOH kleinweise ins Wasser geben und nicht umgekehrt, sonst kann es zu einer “Explosion” kommen.) Circa acht Wochen kühl, dunkel und trocken “reifen” lassen. Je länger die Seife lagert, desto besser wird sie. Die Überfettung dieser Seife liegt bei ca. 4 %. -- Duftende Seife Falls Sie sich an einer einfachen Seife mit wunderbarem Duft versuchen wollen, ist dieses Rezept passend. Zutaten: 200 g Kokosöl 200 g Olivenöl 70 g Hanföl 30 g Sheabutter 71 g NaOH 160 g Wasser 30 Tropfen ätherisches Neroliöl 10 Tropfen ätherisches Lavendelöl Herstellung: Das Kokosöl erwärmen bis es flüssig ist, dann alle Zutaten miteinander vermischen. (Wichtig: IMMER das NaOH kleinweise ins Wasser geben und nicht umgekehrt, sonst kann es zu einer “Explosion” kommen.) Die fertige Masse in eine geeignete Form füllen und rund 8 Wochen kühl, trocken und dunkel “reifen” lassen. Danach ist die Seife gebrauchsfertig. Die Überfettung dieser Seife liegt bei 6-7 %. -- Wichtig bei der Verseifung: Jedes Öl hat einen eigenen Verseifungsfaktor. Wenn Sie also in einem Rezept das Öl austauschen, müssen Sie die Menge des Ätznatrons neu berechnen, sonst wird die Seife nichts. Hier sind Links zu einem Kalkulator bzw. zu einer Tabelle. <![CDATA[Die vielfältigen Merkmale von Naturkosmetik]]> 2017-09-05T00:00:00+02:00 2017-09-05T00:00:00+02:00 https://www.ecco-verde.at/info/beauty-blog/die-vielfaeltigen-merkmale-von-naturkosmetik Ecco Verde office@ecco-verde.com https://www.ecco-verde.at/ Naturkosmetikprodukte gibt es viele und so ist es nicht verwunderlich, dass diese verschiedenen Produkte auch unterschiedliche Eigenschaften und Merkmale haben. Dass man vor lauter verschiedener Begriffe den Überblick manchmal verliert, liegt da in der Natur der Sache. Hier möchten wir Ihnen helfen, sich wieder etwas besser in der Welt der Naturkosmetik zurechtzufinden und erklären einige Begriffe, auf die man immer wieder stößt. Naturkosmetik Für die Herstellung von Naturkosmetik werden nur natürliche Rohstoffe verwendet, die so schonend wie möglich gewonnen wurden. Der Begriff ist nicht geschützt, weshalb es wichtig ist, sich an Naturkosmetikzertifikaten zu orientieren. Bei echter Naturkosmetik dürfen die Inhaltsstoffe mit minimalen Ausnahmen nur rein pflanzlicher, mineralischer oder tierischer Herkunft sein. Das wird streng kontrolliert und eben mit Siegeln ausgezeichnet. Mineralöl Stoffe auf Mineralölbasis werden aus Erdöl hergestellt und dann gefiltert, bis ein durchsichtiges Öl entsteht. Mineralöl ist billig, lange haltbar und wird vom Großteil der Menschen hervorragend vertragen. Dennoch gibt es mit Mineralöl auch Probleme. MOSH und MOAH sind chemische Verbindungen, die im Mineralöl vorkommen und sich mit der Zeit im Körper anreichern. Welche langfristigen Effekte das hat, ist noch nicht völlig klar. In echter Naturkosmetik sind Mineralöle verboten. Konservierungsstoffe Diese Stoffe sind unerlässlich, um Kosmetikprodukte haltbar zu machen. Konservierungsstoffe hemmen das Wachstum von Pilzen, Viren und Bakterien und sorgen dafür, dass sie lange problemlos verwendet werden können. Viele Konservierungsstoffe sind aber nicht gerade gut zur Haut und können in seltenen Fällen Allergien auslösen. Auch in Naturkosmetik sind Konservierer enthalten, doch bestehen diese meist aus ätherischen Ölen oder alkoholischen Pflanzenextrakten. Sie sind meist gut verträglich für die Haut. Parabene Auch diese Stoffe konservieren. Meist findet man sie in Duschgelen, Shampoo oder z. B. auch Sonnenschutzmitteln. Die Haut nimmt Parabene auf. Die Wirkungen dieser Stoffe sind noch nicht vollständig klar, doch gibt es Hinweise, dass sie den Hormonhaushalt des Körpers beeinflussen bzw. durcheinanderbringen. Außerdem stehen sie im Verdacht, Allergien oder Schlimmeres auszulösen. In echter Naturkosmetik sind Parabene verboten. Silikone Diese Stoffe werden, wie Mineralöl, aus Erdöl hergestellt. Sie sind vielseitig einsetzbar und billig, weshalb sie in Kosmetikprodukten stecken. Silikone überziehen die Haut mit einem weichen Film, wodurch sie sich gut anfühlt. Gleichzeitig verlangsamen sich aber natürliche Hautprozesse. Bei Shampoos ist es ähnlich. Die Haare sehen seidig und glatt aus, aber die Silikone umschließen die Haare vollständig, wodurch sie nicht mehr atmen können. Langfristig ist das nicht gut für Haare und Haut, gesundheitliche Risiken bestehen bei Silikonen aber nur, wenn man allergisch auf Silikone reagiert. In echter Naturkosmetik dürfen keine Silikone enthalten sein. Synthetische Farbstoffe Das sind industriell hergestellte Farben, die vor allem in der dekorativen Kosmetik (Lippenstift, Lidschatten & Co.) eingesetzt werden. Oft sind die Farben aus Erdöl hergestellt und mache stehen unter Verdacht, die Haut zu reizen oder karzinogene Eigenschaften zu besitzen. Echte Naturkosmetik darf keine synthetischen Farben enthalten. Synthetische Duftstoffe Diese Stoffe kosten nur wenig in der Herstellung und halten lange. Während natürliche Duftstoffe sich schon nach kurzer Zeit verflüchtigen, riecht man ihre synthetischen Brüder viel länger. Synthetische Duftstoffe müssen nur angeführt werden, wenn sie eine bestimmte Konzentration überschreiten, sonst steht einfach Aroma, Parfum oder Ähnliches. Diese Duftstoffe können neben Allergien auch zu Kopfschmerzen oder Schwindel führen. In echter Naturkosmetik sind diese Stoffe nicht zugelassen. Palmöl Dieses Öl ist rein pflanzlich und wird aus den Früchten der Ölpalme gewonnen. Weil die Ölpalme sehr schnell wächst, ist Palmöl billig und in fast alles Produkten zu finden. Doch gibt es damit viele Probleme. Neben der Abholzung des Regenwaldes sind das auch Kinderarbeit oder die Zerstörung des Lebensraums für Tiere — um nur einige zu nennen. Ein gänzlicher Verzicht auf Palmöl ist heute fast nicht möglich, aber mittlerweile gibt es viele Initiativen, die den Palmölanbau nachhaltiger machen wollen. Hier finden Sie unsere Auswahl an palmölfreien Produkten. Bio Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau wurden ohne den Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmittel und ohne mineralische Dünger hergestellt. Das belastet die Natur weniger. Es erhalten nur Produkte das Biosiegel, die zu mindestens 95 % aus biologisch hergestellten Stoffen oder Stoffen aus Wildsammlung bestehen. Es gibt aber verschiedene Zertifizierungen. Der minimale Konsens ist das EU-Biosiegel, auf dem alle anderen Biosiegel aufbauen und dann strengere Auflagen festlegen. Eines der strengsten Siegel ist z. B. Demeter. Hier finden Sie Biokosmetikprodukte, die mit dem Siegel von Cosmébio ausgezeichnet wurden. Und hier alle Produkte mit Demeter-Siegel. Vegan Vegane Produkte enthalten keinerlei Inhaltsstoffe, die von einem Tier stammen oder von Tieren produziert wurden. Vegane Produkte enthalten also keine Stoffe wie Gelatine, Honig, Bienenwachs, Collagen ... Man muss aber vorsichtig sein: der Begriff ist nicht geregelt, weshalb er oft für Marketingzwecke eingesetzt wird. Hier hilft ein prüfender Blick auf die Inhaltsstoffe. Zu unserer riesigen Auswahl an veganer Naturkosmetik geht es hier. Fairtrade Das bedeutet, dass die Rohstoffe für ein Produkt nachhaltig und ressourcenschonend hergestellt wurden und die Produzenten auch fair für ihre Leistung entlohnt wurden. Mit Fairtrade wird also etwas gegen ungerechte und ausbeuterische Wirtschaftsstrukturen unternommen. Oft sind Fairtrade-Produkte auch bio und kommen ohne chemische Zusatzstoffe aus. <![CDATA[Zero Waste & Naturkosmetik]]> 2017-08-21T00:00:00+02:00 2017-08-21T00:00:00+02:00 https://www.ecco-verde.at/info/beauty-blog/zero-waste-naturkosmetik Ecco Verde office@ecco-verde.com https://www.ecco-verde.at/ Zero Waste — das ist ein Leben, ohne Müll zu produzieren. Zumindest theoretisch. In der Praxis ist das nämlich gar nicht so einfach. 5 Prinzipien Als Grundlage dienen der Zero-Waste-Bewegung fünf Prinzipien, mit denen Müll so weit wie möglich vermieden werden soll. Diese werden auch die fünf Rs genannt: Refuse: Das ist die bewusste Ablehnung von Müll. Hier sind vor allem unnötiges Verpackungsmaterial & Co. gemeint, aber auch der gedankenlose Konsum allgemein. Je weniger wir konsumieren (je mehr wir also ablehnen), desto weniger muss produziert und später entsorgt werden. Reduce: Hier geht es um Reduzierung von Unnötigem. Wie viele Kleidungsstücke haben wir, die wir nie anziehen? Und das ist nur ein Beispiel. Die Produktion der unzähligen ungenutzten Dinge, die wir alle besitzen, hat Ressourcen gekostet. Dinge, die nicht benötigt werden, werden wieder unter die Leute gebracht. Mit Hilfe des Internets ist das einfacher, als jemals zuvor. Natürlich können wir die Sachen auch verschenken. Reuse: In den letzten Jahren hat die Wegwerfgesellschaft immer wieder neue, zuvor undenkbare Gipfel erreicht. Einwegprodukte sind aber nur gut für eine Gruppe — die Produzenten, denn sie sorgen für stetig neue Käufe. Es wird also auf Mehrwegalternativen und Produkte gesetzt, die repariert werden können. Recycle: Alles, was trotz der ersten drei Rs noch an Müll übrig bleibt, sollte unbedingt in den Recycling-Kreislauf eingebracht werden, denn auch das schont Ressourcen. Rot: Hier geht es einfach ums Kompostieren. Küchenabfälle werden so zu hochwertigem Dünger. Naturkosmetik — besser für die Umwelt? Diese Prinzipien kann man nun auch auf Kosmetikprodukte anwenden. Gerade dort gibt es ja wahnsinnig viel Plastikmüll, aber auch einzelne Inhaltsstoffe spielen eine Rolle. So enthält Naturkosmetik keine für die Natur kritische oder problematische Stoffe. Und vor allem enthält Naturkosmetik kein Mikroplastik. Mikroplastik — extremes Problem Als Mikroplastik werden keine Kunststoffpartikel bezeichnet, die in vielen verschiedenen herkömmlichen Kosmetikprodukten, z. B. Peelings oder Zahncremen, enthalten sind. Über die Abflüsse gelangen diese winzig kleinen Plastikteilchen in die Umwelt. Dort dauert es Jahrhunderte, bis sich das Mikroplastik abgebaut hat.  Mikroplastik enthält viele Weichmacher und Phtalate, die hormonell aktiv oder sogar giftig sein können. Dazu kommt, dass sich an der Oberfläche von Mikroplastik weitere Umweltgifte anreichern. Mittlerweile gibt es in der Natur so viel Mikroplastik, dass es in die Nahrungskette gelangt. Heute findet sich Mikroplastik sogar schon im Trinkwasser! Diese Entwicklung kann nur gestoppt werden, indem man auf Produkte, die Mikroplastik enthalten, verzichtet. Plastikverpackungen — gibt es Alternativen? Heute gibt es in der Naturkosmetik ein Umdenken. Viele Kosmetikhersteller versuchen momentan, auf Plastik so weit wie möglich zu verzichten oder es werden alternative, biologisch abbaubare Verpackungslösungen gewählt. Es gibt auch schon Produkte, die ganz ohne Plastik auskommen, und es werden laufend mehr. Auf EccoVerde haben wir eine eigene Kategorie angelegt mit Produkten, die plastikfrei sind oder mit nur wenig Plastik auskommen — von Seifen über Cremen bis hin zu Wascherde. Hier finden Sie unser Angebot dazu. In der plastikfreien Kategorie ist nichts für sie dabei? Dann können Sie Ihre Kosmetik immer noch selbst herstellen und so Müll vermeiden. Auf EccoVerde haben wir viele Rohstoffe für selbst gemachte Kosmetik. Das hat viele Vorteile: man spart unnötige Verpackungen es kommt nur das ins Produkt, was man selbst möchte es macht Spaß Fazit Obwohl die Auswahl an plastikfreien Kosmetikprodukten stetig wächst, ist sie momentan noch überschaubar. Das bedeutet, dass wir oft noch Kompromisse machen müssen (wenn es z. B. nicht nur plastikfrei, sondern auch vegan sein soll). Doch selbst der schlechteste Kompromiss ist immer noch besser, als wenn man gar nichts tut. <![CDATA[DIY-Naturkosmetik]]> 2017-07-31T00:00:00+02:00 2017-07-31T00:00:00+02:00 https://www.ecco-verde.at/info/beauty-blog/diy-naturkosmetik Ecco Verde office@ecco-verde.com https://www.ecco-verde.at/ Ein neuer Trend nimmt immer mehr Fahrt auf: selbstgemachte, natürliche Kosmetikprodukte. Was beachtet werden sollte. Wer wirklich auf Nummer sicher gehen will, stellt seine Kosmetikprodukte selbst her. Dann weiß man immer zu 100 %, was drinnen ist, und wo die Rohstoffe herkommen. Der Trend zur Do-It-Yourself-Kosmetik startete schon vor einigen Jahren, nahm aber vor allem in letzter Zeit richtig Fahrt auf. Immer mehr Menschen rühren ihre Peelings, Deos und Cremen selbst an. Trend zum Selbermachen Warum stellen nun aber immer mehr Menschen ihre Kosmetikprodukte selbst her? Dieser Trend hängt mit der zunehmenden Digitalisierung zusammen. In Zeiten, wo man den ganzen Tag am Computer arbeitet, fehlt das Gefühl, wirklich etwas geschafft zu haben; es gibt schließlich kein Ergebnis, das man wirklich berühren, spüren, betrachten kann. Die Menschen sehnen sich immer mehr danach, wieder mit den eigenen Händen zu arbeiten, den Herstellungsprozess zu spüren und dabei auch kreativ zu werden. Außerdem nimmt wertorientierter und nachhaltiger Konsum stetig zu und da spielt das Selbermachen natürlich eine große Rolle. Vorteile & Vorsicht Heute kann problemlos das ganze Sortiment an zeitgenössischer Haut-, Körper- und Haarpflege zu Hause hergestellt werden. Das bringt viele Vorteile, bei ein paar Aspekten muss man aber auch vorsichtig sein. Schauen wir uns das genauer an: Vorteile Günstiger Grundsätzlich gilt für DIY-Kosmetik: Sobald man sich die grundlegenden Zutaten einmal gekauft hat, ist DIY-Kosmetik viel billiger als alles, was man sonst kaufen kann. Weniger Müll Weil man Gefäße und Tiegel immer wieder verwenden kann, entsteht weniger Müll. Damit tut man der Umwelt etwas Gutes. Spaß DIY-Kosmetik macht einfach Spaß. Dinge, die beachtet werden müssen Hygiene Das ist der allerwichtigste Punkt, wenn man selbst Kosmetik herstellt. Alle Utensilien müssen immer ganz sauber sein, sonst kommt es schnell zu Verunreinigungen. Weil weder künstliche noch natürliche Konservierungsstoffe verwendet werden, kann es bei unsauberer Arbeit zu Infektionen kommen. Haltbarkeit Weil bei DIY-Kosmetik nur frische Zutaten verwendet werden, ist die Haltbarkeit sehr begrenzt. Am besten orientiert man sich immer an der Zutat, die am schnellsten verdirbt. Unverträglichkeiten Nicht jeder Mensch verträgt jeden Stoff. So kann z. B. die eigentlich pflegende Kamille bei einigen Personen zu Hautproblemen führen. Weiß man nicht sicher, ob man eine Zutat verträgt, besteht immer die Möglichkeit von Hautirritationen. Nun, da wir uns Vor- und Nachteile von DIY-Kosmetik angeschaut haben, folgen noch zwei einfache Rezepte. So können Sie selbst ausprobieren, ob DIY-Kosmetik etwas für Sie ist. Rohstoffe für die DIY-Kosmetik finden Sie übrigens hier. Deo-Creme Hier haben wir ein Rezept für eine Deo-Creme, die täglich verwendet werden kann. Zutaten: 30 g Sheabutter 10 g Traubenkernöl  3 TL Maisstärke 3 TL Alaun-Steinpulver 5 Tropfen ätherisches Teebaumöl 5 Tropfen ätherisches Lavendelöl  Herstellung: Lösen Sie die Sheabutter und das Traubenkernöl in einem Wasserbad auf. Mischen Sie mit einer Küchenmaschine die Maisstärke und das Alaun-Steinpulver zusammen. Wenn die Sheabutter geschmolzen und mit dem Traubenkernöl gut vermischt ist, geben Sie die Flüssigkeit zu der Maisstärke-Steinpulver-Mischung. Rühren Sie alles gut durch. Lassen Sie die Masse abkühlen und Mischen Sie dann die ätherischen Öle darunter. Anwendung: Einfach morgens bei Bedarf auftragen. Wimpernstärkendes Mittel Dieses Rezept verstärkt die Wimpern auf natürliche Weise mit nur drei Zutaten. Zutaten: 70 % Ricinusöl 25 % Arganöl  5 % Vitamin E  Herstellung: Dieses Wimpernstärkungsmittel ist ganz einfach herzustellen. Wiegen Sie die Zutaten einfach in Ihrem Verhältnis miteinander ab, mischen Sie sie zusammen und füllen Sie alles in einen kleinen Flakon. Die Mischung kann sofort verwendet werden. Wichtig: Bitte arbeiten Sie sehr sauber! Anwendung: Am besten verwenden Sie einen alten und gewaschenen Mascara-Applikator und geben Sie damit das Mittel direkt auf die Wimpern. Alternativ können Sie eine kleine Menge auf ein Wattepad geben und vorsichtig bei geschlossenen Augen auf die Wimpern drücken. Das Mittel kann auch für die Augenbrauen verwendet werden. Für optimale Ergebnisse sollten Sie das Mittel jeweils vor dem Schlafengehen für mindestens zwei aufeinanderfolgende Wochen anwenden.